Viersen-Süchteln
Süchtelner Höhen und Wildgehege
Ein Wald mit Wildgehege, der für jedes Kind etwas hat: Tiere zum Staunen und Totholz zum Bauen. Kein Eintritt, keine Öffnungszeiten, kein Programm – einer der unterschätzten Orte am Niederrhein.

Lage
Entwurf – vor Veröffentlichung prüfen:
- Parkplatz-Namen und Adresse fürs Navi prüfen (alter Text: Hohlstraße)
- Tierarten im Gehege aktuell prüfen (viersen.de)
- Leinenpflicht für Hunde prüfen
Der Kleine stand minutenlang am Zaun und hat einfach geschaut. Kein Drängeln, kein Weiterziehen, nur ein Kind und ein Stück Damwild, die sich gegenseitig beobachten. Der Große war da längst im Wald verschwunden, irgendwo zwischen umgestürzten Stämmen. Die Süchtelner Höhen funktionieren für uns, weil beide hier finden, was sie suchen – ohne Eintritt und ohne Plan.
Am Wildgehege
Mitten im Wald pflegt die Stadt Viersen ein Wildgehege. In großen, naturnahen Gehegen leben Damwild, Wildschweine, Esel und Kamerunschafe. Das Damwild kommt oft neugierig an den Zaun, und im Frühjahr sind die Frischlinge kaum zu überbieten. Von einer Schutzhütte aus lässt sich alles in Ruhe beobachten – auch bei Nieselregen.

Der Wald als Spielplatz
Rund um das Gehege wird jeder Baumstamm zum Schiff und jede Wurzel zum Balancierbalken. Unser Großer interessiert sich weniger für die Tiere, dafür umso mehr für Holz. Er baut Tipis aus Ästen, versteckt sich hinter Stämmen und hat eine Stelle gefunden, an der sich altes Totholz zu einem Kletterberg türmt. Dort ist er kaum wegzubekommen.

Wer mag, nimmt Bestimmungskarten für Pflanzen und Tiere mit. Dann wird aus dem Spaziergang eine kleine Expedition, und man entdeckt Dinge, an denen man sonst vorbeigelaufen wäre.

Was wir beim nächsten Mal wieder so machen
- Feste Schuhe oder Gummistiefel. Die Wege können matschig sein.
- Proviant einpacken. Am Gehege gibt es nichts zu kaufen.
- Die Runde dem Tag anpassen. Von zwei bis acht Kilometern ist alles möglich.
- Hinterher essen gehen. In Süchteln selbst findet sich gut etwas für den Abschluss.
Warum wir immer wiederkommen
Wir fahren mehrmals im Jahr hin: im Frühling für die Jungtiere, im Sommer für den Schatten, im Herbst für die Farben, im Winter für die Stille. Der Wald verändert sich, der Weg bleibt derselbe. Der Kleine freut sich jedes Mal, wenn die Esel noch da sind, der Große steuert zuerst seinen Holzstapel an. Solche kleinen Konstanten tun Kindern gut – und uns auch.
Häufige Fragen
Kostet das Wildgehege in den Süchtelner Höhen Eintritt?
Nein. Wald und Wildgehege sind frei zugänglich, es gibt auch keine Öffnungszeiten.
Welche Tiere leben im Wildgehege?
Bei unseren Besuchen: Damwild, Wildschweine mit Frischlingen, Esel und Kamerunschafe.
Kommt man mit dem Kinderwagen durch?
Auf den Hauptwegen ja, stellenweise gibt es Wurzeln. Ein Bollerwagen ist ideal.
Eure Erfahrungen
Kommentare
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