Nürburg, Eifel
Nürburgring und ring°werk mit Kindern
Für kleine Autofans ein Tag, von dem sie lange erzählen: Mitmach-Ausstellung im ring°werk, danach echte Rennwagen an der Strecke. Laut, aufregend und kein klassisches Kinderziel – genau deshalb so besonders. Beim Essen lieber selbst vorsorgen.

Lage
Entwurf – vor Veröffentlichung prüfen:
- ring°werk: Öffnungszeiten und Eintrittspreise prüfen
- Tribüne/Zugang zur Strecke: wann frei, wann kostenpflichtig?
- Name des Kinos prüfen (alter Text: 3D-Kino)
- Foto 06 (Gesichter mit Emoji) durch neues Bild ersetzen
„Papa, ein Rennauto!“ – „Der hat einen Spoiler!“ – „Guck mal, ein Porsche!“ Je näher wir dem Nürburgring kamen, desto lauter wurde es auf der Rückbank. Transporter mit Rennaufklebern, Sportwagen auf dem Parkplatz: Für zwei kleine Autofans hatte der Ausflug schon begonnen, bevor wir ausgestiegen waren.

Im ring°werk
Die Erlebniswelt am Ring ist eine Ausstellung zum Anfassen. Am meisten begeistert hat die Jungs eine kleine Bahn, in der man in Wagen durch eine Kulisse aus Reifenstapeln, Helmen und Ampeln fährt und mit Zapfpistolen auf Ziele zielt. Gleich danach kam das Kino, in dem man mit Brille und rüttelnden Sitzen durch die Geschichte des Rings fährt – für die beiden fast wie Achterbahn.
Dazwischen: ein Formel-1-Kommandostand mit Monitoren, ein Truck-Simulator, Rennwagen aus mehreren Jahrzehnten und eine Carrera-Bahn, die so groß ist, dass man sie kaum überblickt. Ich habe selten so oft „Guck mal, Papa!“ gehört.

An der Strecke
Danach ging es auf die Besuchertribüne. Die ersten Sekunden haben sich die Jungs die Ohren zugehalten, dann wurde jedem Auto hinterhergewunken. Später sind wir noch ein Stück zur Nordschleife gelaufen: Wald, Kurven, Geschwindigkeit. Den Wunsch, über den Zaun zu klettern, mussten wir freundlich, aber bestimmt ablehnen.
Beim Essen: selbst vorsorgen
Ein ehrlicher Hinweis: Der Imbiss im ring°werk hat uns nicht überzeugt. Die Jungs haben am Ende lieber ihr mitgebrachtes Brot gegessen. Wer richtig essen will, findet am Ring Alternativen; die Pistenklause mit ihrem Steak auf dem heißen Stein ist ein Klassiker.
Was wir beim nächsten Mal wieder so machen
- Veranstaltungskalender prüfen. An Renntagen ist es voller und deutlich lauter.
- Gehörschutz für die Kleinen. An der Strecke wird es sehr laut.
- Snacks einpacken. Das Essen vor Ort ist teuer und nicht immer gut.
- Früh da sein. Parkplätze und gute Plätze an der Tribüne sind begehrt.
Für wen sich der Ring lohnt
Für Kinder, die Autos lieben, ab etwa drei Jahren – und für Eltern, die sich davon anstecken lassen. Abends sind zwei sehr müde Jungs ins Auto gefallen, und ihr Vater ehrlich gesagt auch.
Häufige Fragen
Ist der Nürburgring mit kleinen Kindern geeignet?
Ja, wenn die Kinder Autos mögen. Das ring°werk ist eine Mitmach-Ausstellung, die sich gut für Kinder ab etwa drei Jahren eignet. An der Strecke wird es laut – Gehörschutz für Kleinkinder einpacken.
Was macht man am Nürburgring bei Regen?
Das ring°werk ist überdacht und füllt mit Simulatoren, Carrera-Bahn und Kino gut einen halben Tag.
Wo isst man mit Kindern am Nürburgring?
Der Imbiss im ring°werk hat uns nicht überzeugt. Besser Snacks mitnehmen oder in eines der Restaurants am Ring gehen, zum Beispiel die Pistenklause.
Eure Erfahrungen
Kommentare
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